Andachten

Kurz innehalten. Sich für einen Moment besinnen, woher wir eigentlich kommen, was wichtig ist im Leben. Dabei helfen uns kurze Andachten. Die Pastorinnen und Pastoren des Kirchenkreises Rotenburg verfassen jede Woche zwei Zeitungsandachten für die Rotenburger Rundschau und die Rotenburger Kreiszeitung. Wir veröffentlichen sie hier und schaffen damit ein Archiv, auf das Sie zurückgreifen können, wann immer Sie möchten. Denn: Ihre Zeitung werfen Sie irgendwann in den Papierkorb. Die Andachten behalten jedoch ihre Gültigkeit jenseits der Tagesaktualität.

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Datum
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Name
So. 19.08.18
Wochenspruch aus dem Buch des Propheten…
Wochenspruch in zwei…
Wochenspruch aus dem Buch des Propheten Jesaja (Jes 42,3)

Das geknickte Rohr zerbricht sie nicht, und den glimmenden Docht löscht sie nicht aus. (Bibel in gerechter Sprache, 4.Auflage)

Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen. (Luther 2017)

So. 29.07.18
Wochenspruch aus dem Lukasevangelium (Lk 12,…
Wochenspruch in zwei…
Wochenspruch aus dem Lukasevangelium (Lk 12,48)

Wem viel gegeben ist, bei dem wird man viel suchen; und wem viel anvertraut ist, von dem wird man umso mehr fordern. (Luther 2017)

Denen viel gegeben wurde, von denen wird entsprechend viel gefordert. Und denen viel anvertraut ist, von denen wird umso mehr verlangt. (Bibel in gerechter Sprache, 4. Auflage)

So. 24.06.18
Wochenspruch aus dem Brief an die Gemeinde…
Wochenspruch in zwei…
Wochenspruch aus dem Brief an die Gemeinde in Galatien (Gal 6,2)

Einer trage des anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen. (Luther 2017)

Tragt einander eure Lasten und erfüllt so das Gesetz des Messias. (Bibel in gerechter Sprache, 4.Auflage)

Sa. 02.06.18
Wochenspruch: Christus spricht zu seinen…
Wochenspruch
Wochenspruch: Christus spricht zu seinen Jüngern

Chri stus spricht zu seinen Jüngern: Wer euch hört, der hört mich; 

und wer euch verachtet, der verachtet mich. 

Lukas 10,16

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Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.
Fr. 11.05.18
Gib den Kindern Flügel
Frank Hasselberg
Gib den Kindern Flügel


"Wenn Kinder klein sind, gib ihnen Wurzeln, wenn sie groß werden, Flügel" - so lautet eine tibetische Weisheit. Zahlreiche junge Menschen feiern in diesen Wochen nach Ostern das Fest ihrer Konfirmation. Sie werden flügge. Sie sind auf dem Weg in ihr eigenes Leben, nabeln sich Stück für Stück von ihren Eltern ab.

Früher bedeutete die Konfirmation den Einstieg ins Berufs- und Erwachsenenleben. So radikal ist dieser Einschnitt heute nicht mehr. Und doch: Es bleibt ein wichtiger Schritt im Leben der jungen Menschen und ihrer Familien. Die Eltern müssen allmählich lernen loszulassen, die Jugendlichen stehen immer mehr auf eigenen Füßen. Das ist schön, bringt aber auch viele Fragen mit sich. Gehe ich mit X oder mit Y? Wichtig ist, dass die jungen Menschen wissen: Gott geht meine Wege mit. Er hilft mir auf, wenn ich mal strauchle, und er verzeiht mir, wenn ich einen Fehler mache.

Ich hoffe immer, dass ich das in der Konfirmandenzeit vermitteln konnte. Wenn ich da an meine eigene Konfirmation denke, war Vieles nicht so schön. Vorher gab es eine Prüfung, was mussten wir nicht alles auswendig lernen: Luthers Katechismus mit Erklärungen rauf und runter, dazu gefühlt das halbe Gesangbuch. Alles war so ernst und steif. Natürlich müssen die Konfirmanden auch heute noch einige Kernstücke des Glaubens wissen, sie sollen den Gottesdienst und das Leben ihrer Kirchengemeinde kennenlernen. Vor allem aber sollen sie erfahren, was und wer dahintersteckt: Gott selber nämlich. Auf ihn sollen sie vertrauen, ihn Vater nennen, so wie Jesus es uns beigebracht hat. Das ist wichtiger als stures Auswendiglernen. Darum habe ich meinen Konfirmanden in diesem Jahr ein Psalmwort mitgegeben auf ihren weiteren Lebensweg: "Mit meinem Gott kann ich über Mauern springen" (Psalm 18,30). Was braucht es mehr im Leben?

 

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Frank Hasselberg

Arbeitsbereich in der Kirchenregion: 
Pastor/-innen
Frank
Hasselberg
Pastor in der Markusgemeinde
Ernst-Dax-Straße 8
29640
Schneverdingen
Tel.: 
05193 4130
Sa. 21.04.18
Wochenspruch aus dem zweiten Brief an die…
Wochenspruch in zwei…
Wochenspruch aus dem zweiten Brief an die Gemeinde in Korinth (2 Kor 5,17)

Daher: Alle, die mit Christus verbunden sind, sind neu erschaffen. Das Erste ging vorüber, seht: Neues kam zur Welt. (Bibel in gerechter Sprache, 4.Auflage)

Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe Neues ist geworden. (Luther 2017)

So. 01.04.18
Wochenspruch aus dem Buch der Offenbarung (…
Wochenspruch in zwei…
Wochenspruch aus dem Buch der Offenbarung (Offb 1,18)

Ich war tot, und da! ich bin lebendig bis in alle Ewigkeiten. Ich habe die Schlüssel des Todes und des Totenreichs. (Bibel in gerechter Sprache, 4.Auflage)

Ich war tot, und siehe, ich bin lebendig von Ewigkeit zu Ewigkeit und habe die Schlüssel des Todes und der Hölle. (Luther 2017)

 

Sa. 17.03.18
Wochenspruch: Matthäus 20,28 Der…
Wochenspruch
Wochenspruch: Matthäus 20,28 Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse,

Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben zur Erlösung für viele.

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Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.
Sa. 03.03.18
Wochenspruch aus dem Lukasevangelium (Lk 9,…
Wochenspruch in zwei…
Wochenspruch aus dem Lukasevangelium (Lk 9,62)

Wer seine Hand an den Pflug legt und sieht zurück, der ist nicht geschickt für das Reich Gottes. (Luther 2017)

Wer die Hand an den Pflug legt und nach hinten blickt, ist nicht geeignet für die Königsmacht Gottes. (Bibel in gerechter Sprache, 4.Auflage)

So. 25.02.18
Wochenspruch aus dem Brief an die Gemeinde…
Wochenspruch in zwei…
Wochenspruch aus dem Brief an die Gemeinde in Rom (Röm 5,8)

Gott selbst aber erweist uns Liebe: Als wir noch der Sündenmacht dienten, ist der Messias gestorben, als er sich für uns einsetzte. (Bibel in gerechter Sprache, 4.Auflage)

Gott aber erweist seine Liebe zu uns darin, dass Christus für uns gestorben ist, als wir noch Sünder waren. (Luther 2017)

So. 18.02.18
Zeit zum Leben
Frank Hasselberg
Zeit zum Leben

Kaum hat ein neues Jahr begonnen, da geht es auch schon wieder zu Ende – zumindest in Gedanken. Der zweite Monat ist fast rum, und ich sehe, wie sich mein Terminkalender für 2018 längst wieder füllt. Geburtstage, Konfirmation, Urlaub, Weihnachten – alles verplant. Manchmal habe ich das Gefühl, dass mir die Zeit unter den Händen zerrinnt. Wenn ich mich umhöre, geht es vielen Menschen ähnlich. Muss das so sein? Woher kommt der Eindruck, dass die Zeit immer schneller vergeht?

Ein Europäer wollte einmal von einem chinesischen Weisen wissen, welches der wesentliche Unterschied sei zwischen einem westlichen und einem östlichen Menschen. Der Chinese antwortete: „Ihr Abendländer lasst euch ständig hetzen und nehmt euch keine Zeit zu leben. Wenn du am Morgen aufwachst, planst du schon. Wenn du frühstückst, liest du nebenbei die Zeitung. Während du zur Arbeit fährst, bist du in Gedanken schon dort. Und so manches kannst du kaum erwarten. Am Morgen freust du dich auf den Feierabend, am Abend wartest du auf den folgenden Tag, zu Beginn der Woche sehnst du dich nach dem Wochenende, und am Sonntag gönnst du dir auch keine Ruhe.“

„Und wie machst du es?“ fragte der Europäer den Weisen. „Ganz einfach: Wenn ich aufwache am Morgen, bin ich dankbar, dass mir ein neuer Tag geschenkt ist. Wenn ich mich an den Tisch setze, genieße ich den Geschmack der Speisen. Wenn ich mich auf den Weg mache, betrachte ich neugierig, was mir begegnet. Ich lebe in der Gegenwart, ohne mich allzu sehr darum zu sorgen, was gestern war und was morgen sein wird. Dies ist das Geheimnis der Ruhe und inneren Gelassenheit.“

Vielleicht ein guter Vorsatz für das noch recht neue Jahr: Ich will – bei aller notwendigen Planung – die Zeit mehr genießen, bewusster erleben, sie wieder als Geschenk begreifen. Kein Biergarten am Karfreitag, kein Spekulatius im August, kein Stress am Sonntag, sondern alles zu seiner Zeit. Machen Sie mit? Einen Versuch ist es wert!

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Frank Hasselberg

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So. 28.01.18
Wochenspruch aus dem Buch Daniel (Dan 9,18b)
Wochenspruch in zwei…
Wochenspruch aus dem Buch Daniel (Dan 9,18b)

Denn wir liegen vor dir mit unserm Gebet und vertrauen nicht auf unsre Gerechtigkeit, sondern auf deine große Barmherzigkeit. (Luther 2017)

Ja, nicht weil wir auf unsere Gerechtigkeit verweisen könnten, legen wir unsere Bitten vor dir nieder, sondern wegen deiner großen Mutterliebe! (Bibel in gerechter Sprache, 4.Auflage)

So. 07.01.18
Wäre das nicht verrücht?
Harm Cordes
Wäre das nicht verrücht?

So verrückt muss man sein! Wie die Männer, an die der heutige Tag erinnert: die heiligen drei Könige. Die Bibel beschreibt sie als Gelehrte in fernen Ländern. Eines Tages entdecken sie einen neuen Stern am Himmel. Der ersten Aufregung folgt die Einsicht, Gott könnte sie auf die Geburt eines neuen Königs hinweisen. Dieses Ereignis wollen sie nicht verpassen. Hätte Gott ihnen sonst den Stern gezeigt?

Also ordnen sie ihre Angelegenheiten und machen sich auf eine Reise mit unbekanntem Ausgang. Geleitet von dem Stern. Bewegt von der Sehnsucht, die er in ihnen weckt. Gespannt, wohin er sie führen wird.

Schließlich kommen sie in Bethlehem an. Der Stern bringt sie zum Stall, zu Maria und Josef. Zu Jesus, in dem sie den neugeborenen König erkennen. Dankbar bringen sie dem Kind ihre Geschenke und spüren, dass diese Begegnung ihr Leben verändern wird.

Muss man verrückt sein? Für solch einen Aufbruch? Solch eine Reise? Oder einfach nur ehrlich: zu sich und seinem Leben. Die Fragen hören, von denen sich die Weisen haben rufen lassen: Wohin führt die Reise meines Lebens? Gibt es Gott? Die Wege gehen, die Gott mir zeigt, wenn ich seinem Ruf, seinen Zeichen für mich vertraue?

Ja, man kann den Kopf schütteln über diese Episode am Abschluss der Weihnachtsgeschichte. Wer ist schon so verrückt: nach Gott zu suchen? auf den sprichwörtlichen Wink des Himmels zu warten? im Vertrauen auf Gottes Ruf loszugehen?

Oder man nimmt sich an den Weisen ein Beispiel. Weil sie nicht aufgehört haben, nach Gott zu fragen. Weil sie Gott etwas zugetraut haben, für sich und ihr Leben. Weil sie ihn gefunden haben: in einem schäbigen Stall. Und irgendwie auch mitten in ihrem Leben.

Nur mal angenommen, das könnte auch mir, auch Ihnen geschehen: Dass Gott uns meint. Wir seine Zeichen sehen und hören. Und wenn wir nur aufbrechen – wir würden ihn finden. Nicht unbedingt dort, wo wir gerade sind. Aber ganz gewiss dort, wohin er uns ruft. Wäre das nicht verrückt?

 

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Harm Cordes

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Pastor/-innen
Harm
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Tel.: 
(05193) 986860
Mo. 01.01.18
Wochenspruch aus dem Buch der Psalmen (Ps…
Wochenspruch in zwei…
Wochenspruch aus dem Buch der Psalmen (Ps 103,8)

Barmherzig und gnädig ist der HERR, geduldig und von großer Güte. (Luther 2017)

Mitfühlend, voll Zuneigung ist die Eine, langsam zum Zorn und reich an Freundlichkeit. (Bibel in gerechter Sprache, 4.Auflage)

So. 24.12.17
Wochenspruch aus dem Johannesevangelium (Joh…
Wochenspruch in zwei…
Wochenspruch aus dem Johannesevangelium (Joh 1,14)

Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit (Luther 2017)

Und die Weiheit wurde Materie und wohnte unter uns, und wir sahen ihren Glanz (Bibel in gerechter Sprache, 4.Auflage)

Fr. 24.11.17
Hesekiel 37,27
Monatsspruch
Hesekiel 37,27

Und Gott spricht: Ich will unter ihnen wohnen und will ihr Gott sein und sie sollen mein Volk sein.

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So. 15.10.17
Wochenspruch 1. Johannes 4,21
Wochenspruch
Wochenspruch 1. Johannes 4,21

Dies Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, dass der auch seinen Bruder liebe.

18. Sonntag nach Trinitatis

 

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Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.
Fr. 01.09.17
Lukas 13,30
Monatsspruch
Lukas 13,30

Und siehe, es sind Letzte, die werden die Ersten sein, uns sind Erste, die werden die Letzten sein.

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Sa. 01.07.17
Monatsspruch Juli
Monatsspruch
Monatsspruch Juli

Ich bete darum, dass eure Liebe immer noch reicher werde an Erkenntnis und aller Erfahrung.

Phil 1,9

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Mi. 10.05.17
Psalm 98,1
Wochenspruch
Psalm 98,1

Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder. Er schafft Heil mit seiner Rechten und mit seinem heiligen Arm.

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Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.

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