Andachten

Kurz innehalten. Sich für einen Moment besinnen, woher wir eigentlich kommen, was wichtig ist im Leben. Dabei helfen uns kurze Andachten. Die Pastorinnen und Pastoren des Kirchenkreises Rotenburg verfassen jede Woche zwei Zeitungsandachten für die Rotenburger Rundschau und die Rotenburger Kreiszeitung. Wir veröffentlichen sie hier und schaffen damit ein Archiv, auf das Sie zurückgreifen können, wann immer Sie möchten. Denn: Ihre Zeitung werfen Sie irgendwann in den Papierkorb. Die Andachten behalten jedoch ihre Gültigkeit jenseits der Tagesaktualität.

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Datum
Titel
Name
So. 07.01.18
Wäre das nicht verrücht?
Harm Cordes
Wäre das nicht verrücht?

So verrückt muss man sein! Wie die Männer, an die der heutige Tag erinnert: die heiligen drei Könige. Die Bibel beschreibt sie als Gelehrte in fernen Ländern. Eines Tages entdecken sie einen neuen Stern am Himmel. Der ersten Aufregung folgt die Einsicht, Gott könnte sie auf die Geburt eines neuen Königs hinweisen. Dieses Ereignis wollen sie nicht verpassen. Hätte Gott ihnen sonst den Stern gezeigt?

Also ordnen sie ihre Angelegenheiten und machen sich auf eine Reise mit unbekanntem Ausgang. Geleitet von dem Stern. Bewegt von der Sehnsucht, die er in ihnen weckt. Gespannt, wohin er sie führen wird.

Schließlich kommen sie in Bethlehem an. Der Stern bringt sie zum Stall, zu Maria und Josef. Zu Jesus, in dem sie den neugeborenen König erkennen. Dankbar bringen sie dem Kind ihre Geschenke und spüren, dass diese Begegnung ihr Leben verändern wird.

Muss man verrückt sein? Für solch einen Aufbruch? Solch eine Reise? Oder einfach nur ehrlich: zu sich und seinem Leben. Die Fragen hören, von denen sich die Weisen haben rufen lassen: Wohin führt die Reise meines Lebens? Gibt es Gott? Die Wege gehen, die Gott mir zeigt, wenn ich seinem Ruf, seinen Zeichen für mich vertraue?

Ja, man kann den Kopf schütteln über diese Episode am Abschluss der Weihnachtsgeschichte. Wer ist schon so verrückt: nach Gott zu suchen? auf den sprichwörtlichen Wink des Himmels zu warten? im Vertrauen auf Gottes Ruf loszugehen?

Oder man nimmt sich an den Weisen ein Beispiel. Weil sie nicht aufgehört haben, nach Gott zu fragen. Weil sie Gott etwas zugetraut haben, für sich und ihr Leben. Weil sie ihn gefunden haben: in einem schäbigen Stall. Und irgendwie auch mitten in ihrem Leben.

Nur mal angenommen, das könnte auch mir, auch Ihnen geschehen: Dass Gott uns meint. Wir seine Zeichen sehen und hören. Und wenn wir nur aufbrechen – wir würden ihn finden. Nicht unbedingt dort, wo wir gerade sind. Aber ganz gewiss dort, wohin er uns ruft. Wäre das nicht verrückt?

 

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Harm Cordes

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Mo. 01.01.18
Wochenspruch aus dem Buch der Psalmen (Ps…
Wochenspruch in zwei…
Wochenspruch aus dem Buch der Psalmen (Ps 103,8)

Barmherzig und gnädig ist der HERR, geduldig und von großer Güte. (Luther 2017)

Mitfühlend, voll Zuneigung ist die Eine, langsam zum Zorn und reich an Freundlichkeit. (Bibel in gerechter Sprache, 4.Auflage)

So. 24.12.17
Wochenspruch aus dem Johannesevangelium (Joh…
Wochenspruch in zwei…
Wochenspruch aus dem Johannesevangelium (Joh 1,14)

Und das Wort ward Fleisch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit (Luther 2017)

Und die Weiheit wurde Materie und wohnte unter uns, und wir sahen ihren Glanz (Bibel in gerechter Sprache, 4.Auflage)

Fr. 24.11.17
Hesekiel 37,27
Monatsspruch
Hesekiel 37,27

Und Gott spricht: Ich will unter ihnen wohnen und will ihr Gott sein und sie sollen mein Volk sein.

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So. 15.10.17
Wochenspruch 1. Johannes 4,21
Wochenspruch
Wochenspruch 1. Johannes 4,21

Dies Gebot haben wir von ihm, dass, wer Gott liebt, dass der auch seinen Bruder liebe.

18. Sonntag nach Trinitatis

 

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Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.
Fr. 01.09.17
Lukas 13,30
Monatsspruch
Lukas 13,30

Und siehe, es sind Letzte, die werden die Ersten sein, uns sind Erste, die werden die Letzten sein.

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Sa. 01.07.17
Monatsspruch Juli
Monatsspruch
Monatsspruch Juli

Ich bete darum, dass eure Liebe immer noch reicher werde an Erkenntnis und aller Erfahrung.

Phil 1,9

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Mi. 10.05.17
Psalm 98,1
Wochenspruch
Psalm 98,1

Singet dem Herrn ein neues Lied, denn er tut Wunder. Er schafft Heil mit seiner Rechten und mit seinem heiligen Arm.

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Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.
So. 05.03.17
Einen Gang langsamer
Frank Hasselberg
Einen Gang langsamer

"Wenn meine Großmutter ihre Mutter besuchen wollte, brauchte sie dafür drei Tage: Einen Tag fuhr sie in der Pferdekutsche hin, einen Tag blieb sie dort, erzählte und erfuhr das Neueste, half in der Küche oder im Garten. Am dritten Tag fuhr sie heim.

Wenn meine Mutter ihre Mutter besuchen wollte, brauchte sie dafür zwei Tage: Sie fuhr mit dem Zug hin, erzählte und erfuhr das Neueste, übernachtete dort und fuhr am nächsten Tag zurück.

Wenn wir zu meiner Mutter fahren, brauchen wir dafür mit dem Auto eine halbe Stunde. Lange können wir aber nicht bleiben, den die Kinder werden unruhig, und wir wollen ja noch einkaufen, und außerdem müssen wir noch unbedingt schnell die Papiere zum Steuerberater bringen.

Wenn mich meine Kinder besuchen wollen?"

Eine Geschichte zum Schmunzeln oder zum Heulen? Niemand hat mehr richteig Zeit (obwohl doch jeder Tag 24 Stunden hat), und die Zeit, die uns bleibt, vergeht so rasend schnell. Da tut Entschleunigung not. Wie bestellt kommt da das Angebot der Fastenaktion der evangelischen Kirche 2017: "Sieben Woche ohne sofort" sollen bis Ostern erlebt werden. Mal Pause machen - durchatmen. Zu sich selbst kommen. O ja, das brauche ich dringend, um Ihnen täte das doch auch gut,oder?! Denn wir planen und tun und wissen gar nicht mehr, wie die Gegenwart aussieht. Wir essen Fast Food, machen Multitasking, haben so viel vor und merken nicht, wie das Leben vorbeirauscht. "Du hast dich müde gemacht mit der Menge deiner Pläne" beschreibt schon der Prophet Jesaja (Kapitel 47,13).

"7 Wochen ohne" bietet in der Passionszeit eine Kur der Entschleunigung an. Wenn etwas schiefgeht, nicht gleich lospoltern. Wenn es nicht mehr weitergeht, einmal eine Pause machen, eine Tasse Tee trinken, nachdenken. Zeit finden, den Dingen und sich selber eine zweite Chance zu geben. Dieses Innehalten hat uns Gott ganz am Anfang in unsere Zeitrechnung geschrieben. Denn den siebten Tag segnete der Schöpfer - und ruhte. Dazu sind auch wir eingeladen. Mal nicht funktionieren, nicht Maschine sein, sondern Mensch. Greifen auch Sie zu und feiern "Sieben Wochen ohne sofort!"

 

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Frank Hasselberg

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Sa. 04.02.17
Worte wie Pfeile
Frank Hasselberg
Worte wie Pfeile

Eine geschwätzige Frau, die Freude daran hatte, andere Menschen zu verleumden, bekan von ihrem Beichtvater folgende Aufgabe: "Gehen Sie nach Hause, schlitzen Sie ein Kopfkissen auf und streuen Sie die Federn auf die Straße. Dann kommen Sie wieder zu mir!" Als sie wiederkam, befahl ihr der Priester: "Jetzt sammeln Sie alle Federn wieder ein!" Darauf die Frau: Aber das geht nicht mehr. Die sind doch in alle Winde zerstreut." Da antwortete er: "Genauso wie Ihre bösen Worte, die können Sie auch nicht wieder einfangen."

Auf andere Weise hat das vor vielen Jahren schon die Sängerin Daliah Lavi in einem Lied besungen:

  • Worte wie Pfeile, die wir gesagt,
  • die wir in Eile zu sagen gewagt.
  • Worte im Ärger, Worte im Zorn,
  • es teut mir weh, wenn ich sie sprach,
  • ich finde kein Wort danach.

Ja, so kann es gehen: Worte, nur so dahingesagt oder in die Tasten gehauen, werden frei. Sie machen sich selbständig, und die bösen Geister, die man rief, die wird man nicht mehr los. Sie bahnen sich ihren WEg und sind ebensowenig aufzuhalten wie eine Sturmflut. Sie haben eine ähnliche Zerstörungskraft, zurück bleibt nur Verwüstung. Das passiert mir auch gelegentlich, und dann ärgere ich mich über micht selber.

Dabei ist nicht jedes Gespräch, nicht jede Mail böse gemeint. Deutliche Worte sind manchmal gefragt. Interesse am anderen oder ehrliche Sorge mögen dahinterstecken. Oft genug sind aber auch Streß, Langeweile oder Ärger Ursache für entstehenden Streit. Dann wird nicht mehr miteinander geredet, sondern nur noch übereinander.

Besser sollten wir es mit dem Philosophen Sokrates halten und das, was womöglich weder wahr noch hilfreich und auch nicht notwendig zu erzählen ist, begraben sein lassen und niemanden damit belasten.

Der Rabbi Hillel wurde einmal gebeten, das wichtigste der jüdischen Religion in einem Satz zusammenzufassen. Er sagte: "Was dir selbst widerwärtig ist, das tue auch deinem Nächsten nicht an!" Und schon Jesus hat gesagt. "Alles, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch!" (Matthäus 7,12) Vielleicht ist es ja noch nicht zu spät für gute Vorsätze im neuen Jahr.

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So. 01.01.17
Lukas 10,5
Monatsspruch
Lukas 10,5

Wenn ihr in ein Haus kommt, so sagt als erstes: Friede diesem Haus

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Di. 06.12.16
Psalm 130,6
Monatsspruch
Psalm 130,6

Meine Seele wartet auf den Herrn mehr als die Wächter am Morgen.

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Di. 01.11.16
Monatsspruch November 2016
Monatsspruch
Monatsspruch November 2016

Umso fester haben wir das prophetische Wort, und ihr tut gut daran, dass ihr darauf achtet als auf ein Licht, das da scheint an einem dunklen Ort, bis der Tag anbreche und der Morgenstern aufgehe in eurem Herzen.

2. Petrus 1, 19

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Mo. 10.10.16
Wo aber der Geist des Herrn ist, da ist…
Monatsspruch
Wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit

Wo aber der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.

Der Monatsspruch Oktober steht im 2. Korintherbrief 3, 17

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So. 11.09.16
Monatsspruch September
Monatsspruch
Monatsspruch September

Gott spricht: Ich habe dich je und je geliebt, darum ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte.

Jeremia 31,3

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Mo. 01.08.16
Markus 9, 50
Monatsspruch
Markus 9, 50

Habt Salz in euch und haltet Frieden untereinander!

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Fr. 01.07.16
Monatsspruch Juli 2016
Monatsspruch
Monatsspruch Juli 2016

Der Herr gab zur Antwort: Ich will meine ganze Schönheit vorüberziehen lassen und den Namen des Herrn vor dir ausrufen. Ich gewähre Gnade, wenn ich will, und ich schenke Erbarmen, wenn ich will.

Ex 33, 19

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So. 01.05.16
Monatsspruch Mai 2016
Monatsspruch
Monatsspruch Mai 2016

Wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den ihr von Gott habt? Ihr gehört nicht euch selbst!

1. Korinther 6,19

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So. 10.04.16
Psalm 33,5
Wochenspruch
Psalm 33,5

Christus spricht: Ich bin der gute Hirte. Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich gebe Ihnen das ewige Leben.

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Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.
Sa. 19.03.16
Johannes 3, 14b-15
Wochenspruch
Johannes 3, 14b-15

Der Menschensohn muss erhöht werden, damit alle, die an ihn glauben, das ewige Leben haben.

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Wochenspruch

Übernommen aus dem Kalenderblatt der internetseite der Landeskirche Hannover.

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